Promille & Anordnung

Welche Folgen hat eine E-Scooter-Fahrt mit rund 1,7 Promille für Fahrerlaubnis und MPU?

Kurz eingeordnet

Eine E-Scooter-Fahrt mit rund 1,7 Promille kann die Fahrerlaubnis betreffen und eine MPU nach sich ziehen. Die Fahrzeugart nimmt den Fall nicht aus der Alkoholregelung heraus. Strafrechtliche Folgen und das Fahrerlaubnisverfahren müssen getrennt betrachtet werden.

Herkunft und Quellenbezug

Die Fragestellung wurde anonymisiert und redaktionell aus mehreren öffentlich zugänglichen Diskussionen gebündelt.

Quelle: MPU-Vorbereitung-OnlineOriginaltitel: 1,7 Promille E-Scooter, fragen zur MPUOriginalquelle öffnen
Weitere 1 Quellen

Einordnung aus der Praxis

Marco SchleehuberPraxis & Vorbereitung

Ordne deine Unterlagen danach, ob sie von Polizei, Gericht oder Fahrerlaubnisbehörde stammen. Notiere die jeweiligen nächsten Schritte und Fristen aus den Schreiben. Besprich anschließend, welche Fragen noch die rechtlichen Folgen und welche bereits die Vorbereitung auf die MPU betreffen.

Kurt StranzKriterien & fachliche Einordnung

Die Bewertung des Vorfalls und die Frage nach der künftigen Fahreignung sind unterschiedliche Prüfungen. Eine Entscheidung in einem Verfahren beantwortet daher nicht automatisch jede Frage im anderen. Vermeide insbesondere die Annahme, eine erledigte Sanktion bedeute zugleich, dass alle Fahrerlaubnisfragen geklärt seien.