Kurz eingeordnet
Eine MPU ist bei rund 1,3 Promille möglich, aber der Wert allein entscheidet nicht. Zusätzliche Tatsachen und die Vorgeschichte können relevant sein. Prüfe deshalb, worauf die Fahrerlaubnisbehörde ihre Anordnung im konkreten Fall stützt.
Herkunft und Quellenbezug
Die Fragestellung wurde anonymisiert und redaktionell aus mehreren öffentlich zugänglichen Diskussionen gebündelt.
Weitere 1 Quellen
Einordnung aus der Praxis
Erstelle eine kurze Übersicht über den aktuellen Vorfall und frühere fahrerlaubnisbezogene Vorgänge. Kennzeichne dabei, welche Unterlagen tatsächlich vorliegen. Gerade bei unterschiedlichen früheren Auffälligkeiten hilft diese Übersicht, die konkrete Fragestellung zu klären, ohne aus einem ähnlichen Promillewert auf dasselbe Verfahren zu schließen.
Zwei Fälle mit ähnlichem Messwert können sich in ihrer Vorgeschichte deutlich unterscheiden. Vergleiche deshalb nicht nur die Zahl, sondern auch die dokumentierten zusätzlichen Umstände. Eine frühere MPU in einem anderen Zusammenhang ist weder automatisch bedeutungslos noch für sich allein eine vollständige Erklärung der neuen Anordnung.